Tag Archiv für Salatsorten

Feldsalat

feldsalat

Feldsalat gehört zu den Baldriangewächsen. Weltweit gibt es ca. 80 verschiedene Arten. Der bekannteste Feldsalat ist der gewöhnliche Feldsalat. Je nach Region hat der Feldsalat verschiedene Namen, unter anderem Ackersalat, Rapunzelsalat, Nüssler oder auch Vogerlsalat. Der Feldsalat hat helle bis dunkelgrüne Blätter, die zusammen eine Rosette bilden. Ackersalat ist eine einheimische Wildpflanze, die früher am Wegesrand wuchs. Rapunzelsalat wird heutzutage überall in Europa angepflanzt.

Der Nüssler hat eine feine pikante Note und einen leicht nussigen Geschmack.

Verwendung:

Vogerlsalat wird häufig mit anderen Salatsorten und einer herzhaften Marinade roh verzehrt. Man kann ihn aber auch zur Dekoration benutzen oder als Einlage in Sandwiches oder Burgern verwenden.

Anbau:

Feldsalat wird von Anfang August bis Ende September ausgesät. Man kann ihn dann im Herbst bis in den Winter hinein ernten.

Feldsalat ist ein typischer Wintersalat, wird aber in Supermärkten das ganz Jahr über angeboten.

Inhaltstoffe:

Ackersalat enthält besonders viel Vitamin A und C. Außerdem ist er besonders reich an den Mineralien Kalzium, Phosphor, Kalium, Folsäure und Eisen.

Foto: Wikimedia Commons/Zyance (CC-BY-SA-2.5)

Postelein

postelein

Postelein, auch Tellerkraut oder Winterportulak genannt kommt eigentlich aus Nordamerika, ist aber heute auch in Mittel- und Westeuropa bekannt. Sie ist winterhart und fängt erst unter 12°C an zu gedeihen. Postelein wird Tellerkraut genannt weil die Blätter die Stängel wie ein Teller umschließen.

Roh kommt der Geschmack des Winterportulak dem Feldsalat sehr nahe, leider hat er weniger Aroma als Feldsalat. Gekocht schmeckt das gewöhnliche Tellerkraut wie Spinat und kann auch so verzehrt werden.

Verwendung:

Junge Blüten, Stängel und Blätter können roh als Salat oder mit anderen Salatsorten verzehrt werden. Ältere Stängel, Blätter und Blüten können gekocht wie Spinat verzehrt werden. Postelein wurde auch schon von den Indianern in Nordamerika gegessen und als Breiumschläge gegen Rheumaschmerzen verwendet.

Anbau:

Dadurch, dass Winterportulak erst ab einer Temperatur von unter 12 °C zu keimen beginnt, wird das Tellerkraut von September bis März ausgesät. Der Postelein wird schon früh geerntet und kann wenn nicht zu tief geschnitten wird, kann auch mehrmals geerntet werden. Saison des Winterportulak ist, wie der Name schon sagt, im Winter. Zu anderen Jahreszeiten angebotener Postelein ist, wie viele andere Salatsorten, im Gewächshaus angepflanzt worden.

Inhaltstoffe:

Gewöhnliches Tellerkraut enthält Eisen, Magnesium, Kalzium und Vitamin C.

postelein.jpg = Wikimedia Commons/Antandrus (Gemeinfrei)

Chicoree

chicoree

Chicorée oder auch Schikoree genannt gehört zur Familie der Korbblütler und ist ca. 10 bis 20 cm lang und bis zu 5 cm dick. Über die Entdeckung des Chicorees gibt es viele Geschichten. Er wurde aber immer durch Zufall entdeckt und dann nachgezüchtet. Schikoree hat einen leicht bitteren und herben Geschmack.

Die eigentliche Saison des Schikorees ist von Oktober bis März, also ein echter Wintersalat. Durch moderne Anbaumethoden kann man ihn jedoch das ganze Jahr über frisch genießen.

 

Verwendung:

Chicoree gehört zu den sehr vielfältigen Salatsorten. Man kann ihn roh essen, dünsten, anbraten, in Teig ausbacken, zu einem Auflauf verarbeiten oder gratinieren. Er wird als Salat genauso gerne verwendet wie als leichte Vorspeise oder als Beilage zum Hauptgericht.

Anbau:

Beim Chicoree muss man zwischen der alten und der modernen Anbauform unterscheiden.

In der alten Methode werden die Wurzeln in Treibhäusern wie Karotten in Sand eingesetzt und abgedeckt. Aus Ihnen treiben dann über den Winter 10 – 20 cm lange Knospen aus. Durch die Dunkelheit bleiben die Knospen bleich und zart und das unerwünschte Lactucopikrin, das für einen unangenehmen Bittergeschmack sorgen würde, kann so nicht entstehen.

Bei der modernen Methode wird im Mai die Chicorée-Wurzel ausgesät und bis September herangezüchtet. Anschließend wird von September bis November die Chicorée Wurzel geerntet.

Danach wird die Schikoree Wurzel in einem Kühlhaus bei 1 – 3 °C gelagert. Die Wurzel kann so bis zu acht Monate gelagert werden. So kann man über das ganze Jahr Schikoree anbauen und genießen.

Wenn man in der Industrie den Schikoree anpflanzt, werden die Wurzeln in Kunststoffkisten aufrecht gestellt und mit Schaumstoffkissen aufrecht gehalten. So kommen sie nun in luftdichte und dunkle Treibhäuser und werden dort bis zur Ernte in 20 – 25 Tagen mit einer Nährstofflösung und Wasser versorgt.

Wenn der Schikoree fertig für die Ernte ist, wird er aus den Kisten entnommen und von der Wurzel getrennt. Dies wird meist von Hand erledigt. Die äußeren Blätter werden entfernt und dann für den Handel verpackt.

Im Kühlschrank kann man Chicorée gleich nach der Ernte ein bis zwei Wochen lagern.

Inhaltstoffe:

Chicoree ist ein wichtiger Vitamin und Mineralien Träger im Winter. Er ist besonders reich an Vitamin C, Kalzium und Phosphor.

Foto: Wikimedia Commons/Rasbak (CC-BY-SA-3.0)

Endiviensalat

endiviensalat

Als umgangssprachlicher Endiviensalat ist die Sommerendivie gemeint. Die Endivie hat breite, glatte Blätter und sollte beim Kauf frisch aussehen und darf keine Verfärbungen haben. Der Endiviensalat hat viele Bitterstoffe. Wer weniger Bitterstoffe möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass die Blätter möglichst hell sind. Je dunkler eine Endivie ist, desto bitterer ist sie. Der Endiviensalat gehört ebenso zu den alten Salatsorten und war schon in der Antike als Nutzpflanze bekannt.

Verwendung:

Für einen Endiviensalat schneidet man die Endivie in ca. 5 mm breite Streifen. Man kann ihn allerdings auch wie Spinat oder Mangold zubereiten und verzehren. Eine Kombination aus Endiviensalat, frischen Früchten und einem leichten Joghurtdressing ist auch sehr lecker!

Anbau:

Für den Anbau eignen sich lockere, neutrale und kräftige Böden mit sonniger Lage. Die Ernte läuft von September bis November.

Der Endiviensalat sollte wie alle Salatsorten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dieser ist im Kühlschrank ca. eine Woche haltbar.

Inhaltstoffe:

Der Endiviensalat ist reich an Vitamin A und C. Die Endivie ist auch besonders mineralstoffhaltig. Der bittere Geschmack kommt vom Bitterstoff Lactucopikrin.

Foto: Wikimedia Commons/Rasback (CC-BY-SA-3.0)

Chinakohl

Chinakohl

Chinakohl, der auch Selleriekohl, Pekingkohl oder Japankohl genannt wird hat ein Gewicht von 1 – 3 kg. Der Chinakohl bildet einen ovalen Kopf mit grünen Blättern und weißen Blattrippen. Er kommt -wie der Name schon sagt – aus China, wo er zum ersten Mal im fünften Jahrhundert kultiviert wurde. In Europa ist der Pekingkohl erst seit kurzem bekannt.

Japankohl hat einen milden Geschmack mit einer leichten Kohlnote. Er ist knackig frisch und besonders leicht verdaulich.

Verwendung:

Selleriekohl wird wie andere Salatsorten gerne roh verzehrt, als Einlage in Suppen verwendet oder in Wokgerichten verarbeitet. Man kann ihn blattweise verarbeiten und so zu verschiedenen Gerichten verwenden.

Anbau:

Chinakohl wird bei uns hauptsächlich in Bayern, Norddeutschland und Rheinland Pfalz angebaut. Man sät ihn im Juli aus. Chinakohl benötigt einen nährstoffhaltigen Boden. Er mag hohe Luftfeuchtigkeit und kann auch im Halbschatten angebaut werden.

Chinakohl wird von September bis März geerntet, ist allerdings das ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich.

Inhaltstoffe:

Chinakohl hat besonders viel Vitamin A und C. Chinakohl ist ebenso reich an Kohlenhydraten, Eiweiß und Aminosäuren.

Foto: © Bernd S. – Fotolia.com

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