Tag Archiv für Endivie

Fleischkraut

zuckerhut

Zuckerhut oder auch Fleischkraut genannt ist eine Form der Zichorie. Der Zuckerhut bildet längliche, lockere Köpfe mit hellgrünen bis hellgelben Blättern. Seinen Ursprung findet das Fleischkraut in Italien, Tessin, Österreich und Südfrankreich. Heutzutage wird er auch in der Schweiz, Frankreich und Süddeutschland angebaut. Italien exportiert große Mengen an Fleischkraut.

Da der Zuckerhut stark mit der Endivie und dem Chicoree verwand ist, schmeckt er diesen ähnlich. Fleischraut enthält ebenso den Bitterstoff Lactucopikrin, was ihm einen leicht bitteren und frisch herben Geschmack verleiht.

Verwendung:

Der Zuckerhut wird wie grüner Salat roh gegessen oder wie der Chicoree gebraten, gedünstet oder überbacken.

Anbau:

Moderne Züchtungen des Zuckerhuts sind sehr anspruchsvoll was das Klima und den Boden anbelangt. Er kann ab März das ganze Jahr über angebaut werden. Da er Temperaturen bis -4 °C verträgt, kann er bis Ende November geerntet werden.

In den Supermärkten findet man das Fleischkraut von Oktober bis Ende Dezember in den Regalen. Er ist der perfekte Ersatz für grünen Salat im Winter!

Inhaltstoffe:

Zuckerhut ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen – ähnlich dem Chicoree.

Foto: Wikimedia Commons/Goldlocki (CC-BY-SA-3.0)

Endiviensalat

endiviensalat

Als umgangssprachlicher Endiviensalat ist die Sommerendivie gemeint. Die Endivie hat breite, glatte Blätter und sollte beim Kauf frisch aussehen und darf keine Verfärbungen haben. Der Endiviensalat hat viele Bitterstoffe. Wer weniger Bitterstoffe möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass die Blätter möglichst hell sind. Je dunkler eine Endivie ist, desto bitterer ist sie. Der Endiviensalat gehört ebenso zu den alten Salatsorten und war schon in der Antike als Nutzpflanze bekannt.

Verwendung:

Für einen Endiviensalat schneidet man die Endivie in ca. 5 mm breite Streifen. Man kann ihn allerdings auch wie Spinat oder Mangold zubereiten und verzehren. Eine Kombination aus Endiviensalat, frischen Früchten und einem leichten Joghurtdressing ist auch sehr lecker!

Anbau:

Für den Anbau eignen sich lockere, neutrale und kräftige Böden mit sonniger Lage. Die Ernte läuft von September bis November.

Der Endiviensalat sollte wie alle Salatsorten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dieser ist im Kühlschrank ca. eine Woche haltbar.

Inhaltstoffe:

Der Endiviensalat ist reich an Vitamin A und C. Die Endivie ist auch besonders mineralstoffhaltig. Der bittere Geschmack kommt vom Bitterstoff Lactucopikrin.

Foto: Wikimedia Commons/Rasback (CC-BY-SA-3.0)

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