Postelein

Postelein gedeiht im WinterPostelein, auch Tellerkraut oder Winterportulak genannt kommt eigentlich aus Nordamerika, ist aber heute auch in Mittel- und Westeuropa bekannt. Sie ist winterhart und fängt erst unter 12°C an zu gedeihen. Postelein wird Tellerkraut genannt weil die Blätter die Stängel wie ein Teller umschließen.

Roh kommt der Geschmack des Winterportulak dem Feldsalat sehr nahe, leider hat er weniger Aroma als Feldsalat. Gekocht schmeckt das gewöhnliche Tellerkraut wie Spinat und kann auch so verzehrt werden.

Verwendung:

Junge Blüten, Stängel und Blätter können roh als Salat oder mit anderen Salatsorten verzehrt werden. Ältere Stängel, Blätter und Blüten können gekocht wie Spinat verzehrt werden. Postelein wurde auch schon von den Indianern in Nordamerika gegessen und als Breiumschläge gegen Rheumaschmerzen verwendet.

Anbau:

Dadurch, dass Winterportulak erst ab einer Temperatur von unter 12 °C zu keimen beginnt, wird das Tellerkraut von September bis März ausgesät. Der Postelein wird schon früh geerntet und kann wenn nicht zu tief geschnitten wird, kann auch mehrmals geerntet werden. Saison des Winterportulak ist, wie der Name schon sagt, im Winter. Zu anderen Jahreszeiten angebotener Postelein ist, wie viele andere Salatsorten, im Gewächshaus angepflanzt worden.

Inhaltstoffe:

Gewöhnliches Tellerkraut enthält Eisen, Magnesium, Kalzium und Vitamin C.

postelein.jpg = Wikimedia Commons/Antandrus (Gemeinfrei)