Kategorie-Archiv: Salatsorten

Chinakohl

Chinakohl ist gekocht und roh verzehrbarChinakohl, der auch Selleriekohl, Pekingkohl oder Japankohl genannt wird hat ein Gewicht von 1 – 3 kg. Der Chinakohl bildet einen ovalen Kopf mit grünen Blättern und weißen Blattrippen. Er kommt -wie der Name schon sagt – aus China, wo er zum ersten Mal im fünften Jahrhundert kultiviert wurde. In Europa ist der Pekingkohl erst seit kurzem bekannt.

Japankohl hat einen milden Geschmack mit einer leichten Kohlnote. Er ist knackig frisch und besonders leicht verdaulich.

Verwendung:

Selleriekohl wird wie andere Salatsorten gerne roh verzehrt, als Einlage in Suppen verwendet oder in Wokgerichten verarbeitet. Man kann ihn blattweise verarbeiten und so zu verschiedenen Gerichten verwenden.

Anbau:

Chinakohl wird bei uns hauptsächlich in Bayern, Norddeutschland und Rheinland Pfalz angebaut. Man sät ihn im Juli aus. Chinakohl benötigt einen nährstoffhaltigen Boden. Er mag hohe Luftfeuchtigkeit und kann auch im Halbschatten angebaut werden.

Chinakohl wird von September bis März geerntet, ist allerdings das ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich.

Inhaltstoffe:

Chinakohl hat besonders viel Vitamin A und C. Chinakohl ist ebenso reich an Kohlenhydraten, Eiweiß und Aminosäuren.

Foto: © Bernd S. – Fotolia.com

Römersalat

Römersalat ist knackig und leckerRömersalat oder auch Romana Salat ist eine der ältesten Salatsorten und wurde schon vor über 4.000 Jahren in Ägypten angebaut. Er hat besonders starke und knackige Blattrippen und leicht gewellte Blattränder. Die Blätter des Romana Salats können bis zu 40 cm lang werden. Damit die Salatherzen hell und zart bleiben, müssen größere Exemplare zusammengebunden werden. Der Römersalat hat ein leicht herbes Aroma und soll sogar an Spargel erinnern. Er wird vor allem für den bekannten Caesar`s Salad verwendet.

Verwendung:

Als grüner Salat wird der Romana Salat direkt frisch gegessen oder auch gedünstet und wie Spinat verzehrt.

Anbau:

Römersalat wird wie Kopfsalat an einem sonnigen Platz gezüchtet und muss bei entsprechender Größe zusammengebunden werden. Den Salat ausreichend gießen, aber nicht übertreiben.

Romana Salat hält im Kühlschrank länger als Kopfsalat. Leicht feucht im Kühlschrank kann er auch zwei bis drei Wochen halten.

Inhaltstoffe:

Als grüner Salat ist er besonders reich an den Vitaminen A, B1, B2 und C. Auch viel Kalium und Kalzium ist vorhanden.

Foto: Wikimedia Commons/Rainer Zenz (CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0)

Rucola

Rucola ist leicht scharf und nussigRucola oder auch Rauke genannt ist schon seit dem Altertum in Europa bekannt. Sie wurde damals vor allem von den Germanen verzehrt und auch als Naturheilmittel gegen Impotenz verwendet. Mit dem Voranschreiten der Römer in den nordeuropäischen Raum hielt die Rauke auch Einzug in den Mittelmeerraum. Rucola fristete lange ein Schattendasein unter dem Blattsalat, bis er von Sterneköchen und der gehobenen Küche entdeckt wurde. Rucola wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und ist harntreibend!

Rauke schmeckt nussig scharf und kann je nach Ernte auch extra scharf und bitter werden.

Verwendung:

Rauke findet durch sein scharfes und pikantes Aroma als Würzmittel oft im Blattsalat Verwendung. Es wird auch gerne als Pesto verarbeitet, oder als Einlage in Suppen, Pasta oder Eintöpfen verwendet.

Anbau:

Rucola mag am liebsten einen sandig-lehmigen Boden, Sonnenschein und ausreichende Bewässerung, jedoch keine Staunässe. Rucola wird von Anfang April bis September in 1 cm tiefen Rillen ausgesät, zugeschüttet und ausreichend angegossen. Der Reihenabstand sollte 15 cm betragen.

Rucola ist das ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich oder kann im eigenen Garten von Mai bis September geerntet werden.

Inhaltstoffe:

Rauke ist reich an Jod, Glucosinolat, Beta Carotin, Folsäure, Kalzium, Kalium und Vitamin A.

Foto: © ExQuisine – Fotolia.com

Eichblattsalat

Eichblattsalat ist auch als Deko eine AugenweideEichblattsalat ist ein sehr empfindlicher Schnittsalat. Die Blätter des Eichblattsalats sind extrem dünn und weich und haben eine dunkelgrüne bis braune Farbe. Dieser Blattsalat ist eine Neuzüchtung aus den USA und eignet sich besonders gut zur Dekoration. Er hat ein feines, leicht nussiges Aroma!

Verwendung:

Durch seine feine Note und auch seine feine Struktur eignet er sich besonders als Feinschmeckersalat zum Beispiel mit Lachs, Kaviar, frischen Früchten und Pilzen. Er lässt sich aber auch gut mit verschiedenen anderen Salaten kombinieren.

Anbau:

Der Schnittsalat mag es warm und sonnig. Er wird von Juni bis September angebaut und geerntet. Eichblattsalat eignet sich auch hervorragend zur Aufzucht in Blumenkästen auf dem Balkon oder auf der Fensterbank. Man kann ihn blattweise ernten und direkt verzehren.

Der Blattsalat ist nur bedingt haltbar. Am besten sollte er direkt nach dem Kauf oder nach der Ernte verzehrt werden. Nach dem Kauf ist er höchsten ein bis zwei Tage haltbar. Wer ihn selbst anpflanzt kann ihn auch drei Tage im Kühlschrank lagern.

Inhaltstoffe:

Eichblattsalat ist besonders vitaminreich. Er enthält die Vitamine A, B1, B2 und C. Darüber hinaus enthält er Zink, Selen, Lycopin, Asparagin, Magnesium, Kalium, Kupfer, Phenolsäure, Kalzium, Jod, Karotinode und Folsäure.

Foto: Wikimedia Commons/4028mdk09 (CC-BY-SA-3.0)

Löwenzahn

Junge Löwenzahn Blätter im SalatLöwenzahn gehört zur Gruppe der Korbblütler und wächst zu meist wild im eigenen Garten, am Wegesrand oder auf Feldern. Der Löwenzahn wird bis zu 30 cm groß und kann Pfahlwurzeln von bis zu zwei Metern Länge entwickeln. Der Löwenzahn besitzt einen hohlen Stängel, der eine milchige Flüssigkeit enthält. Am Ende des Stängels befindet sich eine gelbe Blüte.

Löwenzahn Salat hat einen leicht bitteren Geschmack.

Verwendung:

Zum Verzehr eignen sich am besten die jungen Blätter und die Blüte. Wilder Löwenzahn ist meist etwas bitterer als gezogener Löwenzahn. Die jungen Blätter und Blüten werden oft roh als Löwenzahn Salat oder als grüner Salat mit anderen Salatsorten gegessen.

Die Blüten können auch zu Sirup oder Gelees verarbeitet werden. Die Wurzeln des Löwenzahns wurden nach dem Krieg als Kaffeeersatz verwendet.

Anbau:

Löwenzahn wird in Frankreich als Löwenzahn Salat gezüchtet, ansonsten wächst der Löwenzahn fast überall wild. Die Blätter des Löwenzahns sollten im jungen Zustand im Frühjahr geerntet und verzehrt werden.

Inhaltstoffe:

Löwenzahn ist reich an Vitamin A und C.