Salatsorten

Chicoree

chicoree

Chicorée oder auch Schikoree genannt gehört zur Familie der Korbblütler und ist ca. 10 bis 20 cm lang und bis zu 5 cm dick. Über die Entdeckung des Chicorees gibt es viele Geschichten. Er wurde aber immer durch Zufall entdeckt und dann nachgezüchtet. Schikoree hat einen leicht bitteren und herben Geschmack.

Die eigentliche Saison des Schikorees ist von Oktober bis März, also ein echter Wintersalat. Durch moderne Anbaumethoden kann man ihn jedoch das ganze Jahr über frisch genießen.

 

Verwendung:

Chicoree gehört zu den sehr vielfältigen Salatsorten. Man kann ihn roh essen, dünsten, anbraten, in Teig ausbacken, zu einem Auflauf verarbeiten oder gratinieren. Er wird als Salat genauso gerne verwendet wie als leichte Vorspeise oder als Beilage zum Hauptgericht.

Anbau:

Beim Chicoree muss man zwischen der alten und der modernen Anbauform unterscheiden.

In der alten Methode werden die Wurzeln in Treibhäusern wie Karotten in Sand eingesetzt und abgedeckt. Aus Ihnen treiben dann über den Winter 10 – 20 cm lange Knospen aus. Durch die Dunkelheit bleiben die Knospen bleich und zart und das unerwünschte Lactucopikrin, das für einen unangenehmen Bittergeschmack sorgen würde, kann so nicht entstehen.

Bei der modernen Methode wird im Mai die Chicorée-Wurzel ausgesät und bis September herangezüchtet. Anschließend wird von September bis November die Chicorée Wurzel geerntet.

Danach wird die Schikoree Wurzel in einem Kühlhaus bei 1 – 3 °C gelagert. Die Wurzel kann so bis zu acht Monate gelagert werden. So kann man über das ganze Jahr Schikoree anbauen und genießen.

Wenn man in der Industrie den Schikoree anpflanzt, werden die Wurzeln in Kunststoffkisten aufrecht gestellt und mit Schaumstoffkissen aufrecht gehalten. So kommen sie nun in luftdichte und dunkle Treibhäuser und werden dort bis zur Ernte in 20 – 25 Tagen mit einer Nährstofflösung und Wasser versorgt.

Wenn der Schikoree fertig für die Ernte ist, wird er aus den Kisten entnommen und von der Wurzel getrennt. Dies wird meist von Hand erledigt. Die äußeren Blätter werden entfernt und dann für den Handel verpackt.

Im Kühlschrank kann man Chicorée gleich nach der Ernte ein bis zwei Wochen lagern.

Inhaltstoffe:

Chicoree ist ein wichtiger Vitamin und Mineralien Träger im Winter. Er ist besonders reich an Vitamin C, Kalzium und Phosphor.

Foto: Wikimedia Commons/Rasbak (CC-BY-SA-3.0)

Portulak

portulak

Portulak ist eigentlich ein Unkraut und gehört zu den zehn häufigsten Pflanzen der Welt. Durch seine robusten Samen und seine anspruchslose Art ist er in allen wärmeren Gegenden der Welt verbreitet. Portulak Gemüse ist so alt, dass sein Ursprung nicht mehr nachweisbar ist. Selbst in babylonischen Schriften findet der Portulak Erwähnung.

Portulak schmeckt leicht säuerlich und erfrischend!

Verwendung:

Portulak wird schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet. Sie hilft gegen Kopfschmerzen, Vitaminmangel, stärkt das Kreislaufsystem sowie das Verdauungssystem, hilft gegen Sodbrennen und ist fiebersenkend. Portulak Gemüse wird als grüner Salat gegessen oder als Einlage in einer Suppe verwendet. In Russland wurden die Blätter des Portulak Gemüse zur Überwinterung in Salz und Essig eingelegt und so als Vitaminspender in den kalten Tagen verzehrt.

Anbau:

Portulak gedeiht am besten auf nährstoffreichen, lockeren und sandigen Böden. Im Sommer kann der Boden auch gerne austrocknen. Portulak Gemüse wächst in warmen Gegenden und Jahreszeiten.

Inhaltstoffe:

Portulak enthält größere Mengen an Vitamin C und kleinere Mengen an Vitamin A, B und E. Portulak Gemüse ist auch reich an den Mineralien Calcium, Magnesium, Eisen, Kalium und Zink. Portulak enthält zusätzlich viele Omega 3 Fettsäuren.

Foto: Wikimedia Commons/Rasbak (CC-BY-SA-3.0)

Frillice

frillice

Frillice ist eine neue Züchtung aus Holland. Sie ist eine Mischung aus Eissalat, Kraussalat und Romanasalat. Beim Frillice wurde die Knackigkeit des Eissalates, das Aussehen des Kraussalates und der Geschmack des Romanasalates vereint. Das macht ihn zu einem schmackhaften, knackigen und lange haltbaren Salat.

Verwendung:

Da er beim Abschneiden in die einzelnen Blätter zerfällt ist dieser grüner Salat besonders gut für die Produktion von Fertigsalaten geeignet.  Er ist nach dem Abschneiden noch sehr lange haltbar und somit für einen Salat, den man länger im Voraus vorbereiten möchte, optimal geeignet.

Anbau:

Der Frillice liebt es sonnig bis halbschattig und kann schon im ab März im Gewächshaus ausgesät werden. Man kann ihn den ganzen Sommer über anpflanzen und ernten. Das besondere an diesem Eissalat ist, dass er besonders lange auf dem Feld oder im Garten bleiben kann, ohne dass er verdirbt.

Er ist ein grüner Salat, der lange im Kühlschrank gelagert werden kann und auch schon gewaschen lange hält.

Inhaltstoffe:

Der Frillice ist besonders reich an Mineralien und hat mehr Vitamin C als der Kopfsalat.

Foto: © onfoot – Fotolia.com

Gänseblümchen

gaensebluemchen

Gänseblümchen ist dadurch, dass es auf fast jeder Wiese wächst, die bekannteste Pflanze Mitteleuropas. Gänseblümchen werden bis zu 15 cm hoch und tragen von März bis November Blüten. Die Blütenblätter schließen sich in der Nacht und bei schlechtem Wetter.

Die jungen Blüten des Gänseblümchens schmecken leicht nussig. Die ausgewachsenen Blüten haben einen leicht bitteren Geschmack.

Verwendung:

Die Blüten und die jungen Blätter des Gänseblümchens werden als Einlage zu normalem Blattsalat genutzt. Die ausgewachsenen Blüten werden auch sauer eingelegt und als Snack gegessen.

Anbau:

Gänseblümchen werden nicht angebaut. Sie wachsen wild auf Wiesen und Grasflächen.

Endiviensalat

endiviensalat

Als umgangssprachlicher Endiviensalat ist die Sommerendivie gemeint. Die Endivie hat breite, glatte Blätter und sollte beim Kauf frisch aussehen und darf keine Verfärbungen haben. Der Endiviensalat hat viele Bitterstoffe. Wer weniger Bitterstoffe möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass die Blätter möglichst hell sind. Je dunkler eine Endivie ist, desto bitterer ist sie. Der Endiviensalat gehört ebenso zu den alten Salatsorten und war schon in der Antike als Nutzpflanze bekannt.

Verwendung:

Für einen Endiviensalat schneidet man die Endivie in ca. 5 mm breite Streifen. Man kann ihn allerdings auch wie Spinat oder Mangold zubereiten und verzehren. Eine Kombination aus Endiviensalat, frischen Früchten und einem leichten Joghurtdressing ist auch sehr lecker!

Anbau:

Für den Anbau eignen sich lockere, neutrale und kräftige Böden mit sonniger Lage. Die Ernte läuft von September bis November.

Der Endiviensalat sollte wie alle Salatsorten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dieser ist im Kühlschrank ca. eine Woche haltbar.

Inhaltstoffe:

Der Endiviensalat ist reich an Vitamin A und C. Die Endivie ist auch besonders mineralstoffhaltig. Der bittere Geschmack kommt vom Bitterstoff Lactucopikrin.

Foto: Wikimedia Commons/Rasback (CC-BY-SA-3.0)

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